
RosaMaria
Bolt Ochsner – Peter W. Ochsner-Bolt
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Liebe
Grüsse Rosamaria und Peter

September 2005
lieber ueli,
ja, wir hatten ein strube zeit. waeren wir zuhause gewesen als die flut kam,
waeren wir vielleicht nicht so glimpflich davongekommen. auch so ist so
ziemlich allles hin. das wasser stand im haus fast bis unter die decke und
die stroemung muss imposant gewesen sein. jedenfalls fehlt vom grossen
eingangstor aus stein, vom plumpsklo, vom ziehbrunnen, und vielem mehr jede
spur. einfach weg. mitgerissen und irgendwo angeschwemmt.
manos beste freundin leider auch. sie wurde vor ein paar tagen beerdigt.
im haus drinn das bare chaos. nur der chachelofen stand noch wie ein obelisk
in mitten einer moebel-kleider-schlammsauce. die solidaritaet hier ist aber
fantastisch. allein haetten wir keine chance gehabt. langsam waechst die
zuversicht, dass vielleicht doch eines tages wieder alles so wird, wie es
war. mit ausnahem einer kinderstimme, die auf immer fehlen wird.
ich freu mich auf die schweiz.
nach dem vielen dreck hier sicher ein gewaltiger kontrast.
die verguetung kann landen unter PC 80-132726-6
hab einen bunten herbst.
danke fuer die nachfrage, wie es uns geht.
herzlich.
andreas

13. 12. 2001
Liebe ehemalige PfarrkollegInnen.
Ich weiss, Ihr habt zur Zeit Hochsaison... ich fasse mich also kurz.
Heute ist es ziemlich genau ein Jahr her, seit ich vom wilden Westen (wie
Euch R.R. zu nennen pflegt) in den wilden Osten übergesiedelt bin.
Es geht uns gut hier. Das Leben ist anders und doch in vielem ganz wie es war
-man nimmt sich selbst bekanntlich immer mit, auch wenn man weit geht...
Ich habe im vergangenen Jahr viel Zeit ennet der Grenze, in Siebenbürgen,
verbracht und dabei einige Bekanntschaften mit reformierten PfarrkollegInnen
gemacht. Die Umstaende, unter denen Pfarrer und Pfarrerinnen dort arbeiten sind
- wenn sie nicht grad zu den glücklichen gehören, die von einer westlichen
Partnergemeinde unterstützt werden - erbaermlich. Meistens reicht es grad
knapp zum Leben, aber für alles, was darüber hinausgeht ist kein Geld da. Mit
ein paar mal hundert Franken könnte man schon einiges ausrichten (z.B. einen
neuen Boiler anschaffen, oder eine Ladung neuer Ziegel auf ein Lottedach
basteln)
Schüchterne Anfrage, waere es nicht möglich im kommenden Jahr in der einen
oder anderen Aemtlergemeinde einmal eine Kollekte "Kollegenhilfe Siebenbürgen"
oder so zu erheben? Und das Geld zu überweisen auf PC 80-132726-6, Andreas
Fritz, Debrecen, von wo es dann direkt und spesenfrei weiterfliesst in bauliche
Lebenserleichterungen jenseits der "Festung Europa"? Oder stell ich
mir das alles zu eifach vor?
Auf alle Faelle:
gute Hochsaison und ein bisschen echtes Weihnachtslicht!
herzlich,
Andreas

In Bergenhusen waren wir natürlich gespannt, welchen Fortschritt die
Homepage-mühen bei euch in der vergangenen Woche wohl machen werden, denn
deren "Schwangerschaft" haben wir ja mitbekommen. Und siehe da :
Das Kind ist ja prima zur Welt gekommen. Herzlichen Glückwunsche zu dem
gelungenen Auftritt. Wir freuen uns, so immer wieder mit dem Kapitel unserer
Sommerkirche in Verbindung zu bleiben und sind gespannt auf die avisierten
Palaverbeiträge.
Herzliche Grüße an den ganzen Konvent des Säuliamts aus dem Hohen Norden
von
Andrea und Jürgen